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Tjorven (Isländer) 7/2002 - 3/2003

Bericht von A.M., Werdohl 

‚Wenn die Pelle juckt?’ 

Ja, darüber könnte meine Isländer-Stute Tjorven so einiges erzählen ...

Ich bekam Tjorven im letzten Sommer. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon zwei Stellen an der Mähne, die offen und nässend waren. Kam es von einer kleinen Beißerei mit einer anderen Stute, waren es die ersten Anzeichen des Sommerekzems? Da gingen die Meinungen auseinander. Eines aber war sehr offensichtlich: Sie scheuerte sich an allen möglichen Ecken und Enden. Schon bald waren die Haare auf der Schweifrübe ziemlich kurz, der Mähnenansatz zeigte jede Menge abgebrochener Haare.

Auf Anraten des Verkäufers bestellte ich – nach einem sehr netten und hilfreichen Gespräch mit Frau Reher – die erste Flasche Pflegeöl. Tjorven wurde an Mähne, Bauchnaht und Schweifrübe täglich dick eingeölt, das brachte ihr schon nach wenigen Tagen Erleichterung, so dass sie sich zwar noch hin und wieder scheuerte, aber nicht mehr so vehement, dass die Haare Schaden nehmen konnten. Nach zwei Wochen reichte es auch schon, wenn ich sie alle zwei bis drei Tage einölte.

Dann konnte man auf ihrer Stirn einige kleine runde Stellen ausmachen. Eine Schuppenprobe brachte diesbezüglich Gewissheit – ein Pilz hatte sich breit gemacht. Jetzt wurde regelmäßig mit einer entsprechenden Lösung gewaschen (auch die Mähne und der Hals) und der Pilz ging weg. Die Stirn und der Hals – wahrscheinlich von der aggressiven Lösung angegriffen – juckten jetzt allerdings erneut wie wild. Man sah Tjorven nun zumeist mit einer sehr lebhaften Frisur, da sie sich so oft wie möglich mit der Stirn an der Stallwand, irgendwelchen Pfosten oder Kanten scheuerte. Mir wurde langsam Angst und Bange. Sie bekam das Pflegeöl nun auch auf die Stirn und den Hals geschmiert. Der Juckreiz am Hals ließ nach kurzer Zeit nach und die Haut regeneriete sich schnell. Auf der Stirn lösten sich deutlich Hautschuppen, aber der Juckreiz blieb und Berührung war Tjorven sichtlich unangenehm.

Ich rief Frau Reher an und fragte sie um Rat. Sie wies mich auf ein neues Öl hin, ein ‚Wundöl’, das sich in der Erprobungsphase befinde und vielleicht Abhilfe schaffen könnte. Ich erhielt eine Probeflasche und testete das neue Öl auf der Stirn. Schon nach einer Woche ließ der Schmerz nach, Tjorven schlackerte nicht mehr mit dem Kopf, wenn man in ihre Nähe kam und man konnte erkennen, dass die Haut langsam abheilte.

Das Wundöl hat sich dann auch noch an der Bauchnaht und an einigen Stellen, an denen sie kleine Wunden hatte, sehr gut bewährt. Es ist zwar nicht so insektenabwehrend wie das Pflegeöl, hat aber ausgesprochen gute Heilwirkung.

Insgesamt haben uns Wund- und Pflegeöl sehr gut weiter geholfen – und das Langhaar hat alles gut überstanden und wächst weiter üppig vor sich hin!

Ja, nach diesem ‚aufregenden’ Sommer und Herbst, da sind Tjorven und ich uns einig: „Sommerekzem – nein danke! Dank Wiemerkamper Pflege-(und Wund-)Öl!“

 Wir haben am letzten Wochenende erstmals dieses Jahr – schon vorbeugend – das Pflegeöl aufgetragen! Denn auf das ‚Pellejucken’ möchte Tjorven in diesem Jahr gern verzichten!

 Ein herzliches Dankeschön – für die nette, hilfreiche Beratung, die aufmunternden Worte zwischendurch, für die Möglichkeit, das Heilöl mit testen zu dürfen, die immer schnelle Lieferung und Ihr Engagement – auch im Hinblick auf Weiterentwicklungen -, das dafür sorgt, dass so viele Pferde leichter durch den Sommer kommen und oftmals ganz ohne Beschwerden eine schöne Weidesaison verleben können.

 Tjorven und A. M. aus Werdohl, März 2003

Tjoeven Sommerekzem Fotobericht vorher nachher

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Copyright © 2001 Wiemerskamper Ges. für Pferdepflegeprodukte mbH,  letzte Änderung: 27. April 2010