Fotos von
unserem Ekzemer Zion (aus Wiemerskamp)
Unsere eigenen Erfahrungen mit dem Sommerekzem
Als wir vor ein paar Jahren vom Züchter ein Pferd kauften, war natürlich die Gesundheit des Tieres ein wichtiger Punkt. Wir ließen eine Ankaufuntersuchung durch einen Tierarzt durchführen, die keinerlei Befund zutage brachte (kein Wunder, denn es war März). Nach kurzer Zeit fing unser Welsh Cob an, sich heftig am Stall und an Pfählen zu schubbern. Anfangs nur mit dem Hinterteil, dann auch mit der Mähne. Morgens konnten wir auf der Weide deutlich große kreisrunde aufgewühlte Stellen erkennen, wo sich das Pferd auf dem Rücken liegend am Boden gescheuert hatte.
Das Fell wurde am Rücken weniger, die Mähne und der Schweif waren innerhalb von zwei Wochen abgerubbelt. Verdammt, unser Pferd hat Sommerekzem !!!
Dann begann die Orientierungsphase. Die Suche nach ebenfalls betroffenen Pferdehaltern war schnell abgeschlossen. Fortan bekamen wir viele Anregungen, wie wir nun verfahren könnten: Knoblauch ....die Ernährung umstellen..... Boxenhaltung .... Mittel mit Cortison und / oder Insektiziden.....Motoröl.....Babyöl.....Mittel gegen Milben, Pilze oder andere Schmarotzer.
Für uns war wichtig: Die Behandlung des Pferdes muss erfolgreich, umsetzbar und bezahlbar sein.
Wir begannen als erstes, unser Pferd in den frühen Morgen- und den frühen Abendstunden von der Weide zu holen, um die Belastung durch Insekten
(Kriebelmücken) zu verringern. Das machte sich schon positiv bemerkbar. Leider waren die Symptome nicht weg, sondern nur geringer. So machten wir uns auf die Suche nach praktikabler Abhilfe. Als ehemalige Tiermedizinstudentin und Ärztin nutzte ich mein Wissen und meine Kontakte und sprach mit Tierärzten und anderen Leuten, die etwas von Medizin, Haut, Tieren und/oder Pflanzenheilkunde verstehen und wälzte diverse Bücher.
Wir wollten ein Pflegeöl entwickeln, welches von seinen Eigenschaften her juckreizstillend und regenerierend und zugleich gegen Insekten abwehrend sein sollte. Außerdem sollte das Öl möglichst lange am Pferd wirksam sein. Wir haben die in Frage kommenden Öle in verschiedenen Anteilen gemischt und an Zion und anderen Pferden getestet, bis wir mit dem Resultat zufrieden waren.
Durch einen besonders hohen Anteil der wirksamen Öle (ca. 25%!!!) und deren Wirkstoffe haben wir eine lange Wirksamkeit am Pferd erreicht. Unser Welsh Cob hat seit
1998 wieder eine tolle Mähne und einen beeindruckenden Schweif (siehe
Fotos). Seit ihn die Mücken und Bremsen nicht mehr so belästigen ist er ist nicht nur beim Weidegang, sondern auch beim Reiten wesentlich ruhiger und gelassener geworden. Zion lebt wie immer im Offenstall mit ganztägigen Weidegang. Juckt es ihn doch noch mal, dauert es nach dem Einreiben mit dem Öl nur ca. 10 Minuten bis es wieder aufhört ... um es kurz zu machen ... wir waren erfolgreich.
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Herbst 1995
Er bietet ein ziemlich zerzaustes Bild: Mähne und Haar an der Schweifrübe sind abgescheuert.
Erste kahle Stellen an Stirn und Kruppe. |
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Juli 1998
Im 3. Sommer nach Start mit dem Öl ist Zions Mähne üppig nachgewachsen. |
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Auch der Schweif kann sich wieder sehen lassen. |
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Zion wird "eingeschmiert": Die Schweif- und Mähnenhaare werden mit den Fingern gescheitelt, das Pflegeöl direkt auf die Haut
aufgetragen. Das ist einfach und kostet nicht viel Zeit (ca. 10 Min). Vor Ausfahrten mit der Kutsche reiben wir ihn oberflächlich mit etwas Öl ein, das hilft gegen Insekten. |
und auch in 2002 kann sich unser Ekzemer Zion sehen lassen (zum Vergrößern
anklicken):
23.3.2002

am 24.3.2002 nach liebevoll eingeflochtenen Zöpfen mit
Locken

unser "Zion-Dickie" März 2002

.... und im Januar 2003

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